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5. Tag: Freitag, den 02.05.03


Este – Monselice – Arquà Petrarca – Valsanzibio – Padua, 57km

Unser Weg am Kanal aus der Stadt heraus ist landschaftlich sehr schön, wir haben immer neue Blicke auf die Stadt und die Burg. Aber mit Schotterweg, Gegenwind und müden Beinen vom Vortag kommen wir langsam voran. Zur Linken erheben sich aus der Ebene die vulkanischen Hügel der Colli Euganei, berühmt für ihre Thermalbäder und auch für ihren Wein. Wir wollen - im Augenblick - weder baden noch trinken, sondern einen Abstecher nach Arquà Petrarca machen.

Die vulkanischen Hügel der Colli Euganei

Die kleinen Straßen dahin sind stark von Lastern befahren und die Stadt wirkt künstlich stilvoll erhalten. Das Haus von Petrarca können wir leider nicht besuchen, wir haben die Besuchszeitn verpasst. Petrarca, der als (Mit-)Begründer des Humanismus und als einer der größten Dichter Italiens gilt, hat seine Grabstätte in Arqua-Petrarca gefunden. Ein interessantes Detail: Eine Überraschung erlebten Forscher im Jahr 2004 bei einer Graböffnung. Der Schädel in dem Marmorsarg gehörte zu Lebzeiten offenbar zu einer Frau. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich ansonsten um die sterblichen Überreste des Dichters.

In Valsanzibio, noch in den Colli Euganei, besuchen wir den prunkvollen, weitläufigen Park der Villa Barbarigo, ein Kunstwerk mit Brunnen, Statuen, Wasserkaskaden, Labyrinth, Zypressenalleen und Buchsbaumhecken. Wunderbar.

Mehr Bilder von dem Park und der Villa Barbarigo

 Noch bevor wir Padua erreichen, fahren wir an dem imposanten Castello Cataio vorbei. Es hätte auf, aber diesmal wollen wir nicht. Wir haben genug gesehen für heute und sind müde.

In Padova tauchen wir wieder im Verkehrsgewühl ein. Aber auch dann ist die Stadt schon beim ersten Eindruck eine Wucht.

 

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